Solistes vocaux

Emöke BARÁTH - Soprano

Die ungarische Sopranistin Emöke Barath beginnt ihre musikalische Ausbildung mit einem klavier- und Harfestudium. Die Anfänge ihrer Gesangkarriere macht sie im alter von 18 Jahren in den kursen der Professorin Júlia Pászthy an der Akademie Franz Liszt in Budapest und am Konservatorium Luigi Cherubini in Florenz bei Professor Leonardo de Lisi. 2009 erhält sie den Dritten Preis des 44sten Internationalen Antonin Dvorák Wett- Bewerbe (Tschechische Republik). Im Jahr 2011 gelingt ihr der Erste Preis und der Publikumspreis beim zweiten Innsbrucker Barockoper-Wettbewerb. Im selben Jahr erhält sie außerdem den Großen Preis des Académie du Verbier Festivals in der Schweiz, wobei ihr zudem der

angesehene Preis Junio Prima Primissima in Ungarn zugesprochen wird. Sie nimmt an mehreren Masterclasses bei Barbara Bonney, Kiri Te Kanawa, Sylvia Sass, Lászlo Polgár, Nancy Argenta, Deborah York und Masaaki Suzuki teil.

Schnell wird sie eingeladen, als Solistin bei zahlreichen Festivals und in renommierten Sälen wie dem Palast der Künste und der Staatsoper Budapest in Ungarn, dem Theater an der Wien, dem Festival Innsbruck und dem Melk Festival in Österreich, dem Théâtre des Champs-Elysées, der Opéra royal in Versailles, der Oper in Montpellier und der Oper in Bordeaux in Frankreich, dem Verbier Festival in der Schweiz, dem Nikolaisaal in Potsdam, dem Staatstheater in Braunschweig und dem Brandenburger Theater in Deutschland sowie dem Konzertsaal des Tschaikowski-Konservatoriums in Moskau in Russland aufzutreten.

Im November 2012 wurde ihre erste Aufnahme unter dem Label Naïve veröffentlicht: Giulio Cesare von Händel (rolle der Sesto) mit Il Complesso Barocco und Alan Curtis.

2103 singt sie die Titelrolle in Elena von Cavalli beim Festival d'Aix-en-Provence; Zerlina in Don Giovanni an der Staatsoper Budapest, Oriana in Amadigi di Gaula und Alceste in Arianna in Creta von Händel am Theater an der Wien in Begleitung des Il Complesso barocco von Alan Curtis.

Während der letzten Saisons konnte man Emöka Barath mit einem vielseitigen Repertoire hören. Zu nennen sind beispielsweise ihre Rolle als Nanetta in Falstaff von Verdi an der Oper in Budapest, die Wiederaufnahme von Cavallis Elena an den Opern von Montpellier und Versailles, die Rolle der Euridice in L'Orfeo von Monteverdi an der Oper von Nancy und in der Salle Pleyel mit Les Talens Lyriques, oder die der Antigona in Admetto am Theater an der Wien und an der Krakauer Philharmonie mit Il Complesso barocco und Alan Curtis.

Sie hat auch an der Tournee der Musiciens du Louvre Grenoble mit der h-moll Messe Bachs teilgenommen (Essen, Amsterdam, Lausanne, köthen) .

Im märz 2014 beeindruckte sie neben der altistin Nathalie Stutzmann in der reprise von Duello amoroso, einem pasticcio nach händel, aufgeführt an der Oper von Bordeaux in einer Inszenierung von Jean-Louis Grinda. Wenig später nahm sie gemeinsam mit dem Orchester Orfeo und dem Purcell Choir aus Budapest am konzert sowie an der aufnahme von rameaus Fêtes de Polymnie unter der Leitung von György Vashegi teil, das unter der Schirmherrschaft des Centre de musique baroque de Versailles im Palast der künste in Budapest stattfand.

Im anschluss daran sang Emöke Barath erneut mit Nathalie Stutzmann (an der Spitze ihres Orchesters Orfeo 55) und Philippe Jaroussky in einem von arte aufgezeichneten Stabat mater von Pergolesi.

Im Sommer 2014 sang sie gemeinsam mit der Accademia Bizantina Bach-kantaten unter der Leitung von Andreas Scholl am Festival de Beaune und die Matthäus-Passion mit dem Ensemble Akadêmia (Festival de La Chaise-dieu) sowie die Rolle der Tamiri in Il Re Pastore von Mozart beim Verbier Festival (um die Despina in Così fan tutte zu verkörpern kehrt sie 2016 dorthin zurück).

Zu ihren jüngsten Engagements zählen Despina an der Oper in Budapest, Asteria in Tamerlano von Händel mit Les Ambassadeurs und Alexis Kossenko, die rolle der Scylla in Scylla und Glaucus von Leclair mit Les Nouveaux Caractères und Sébastien d'Hérin (Opéra royal in Versailles, Festival Baroque de Lyon).

In den nächsten Monaten wird sie als Susanna in Le Nozze di Figaro am Theater an der Wien (Leitung Marc Minkowski und Inszenierung durch Felix Breisach) und in der Rolle der romilda in Xerse de Cavalli an der Oper in Lille, im Theater Caen und im Konzerthaus Wien (Emmanuelle Haïm und Le Concert d'Astrée) zu hören sein. Des Weiteren seien Mahlers 2te Sinfonie mit dem Orchester von Valencia unter der Leitung von Yaron Traub an der Seite von Nathalie Stutzmann, Der Messias von Händel mit dem Cleveland Orchestra und dem Washington National Symphony Orchestra (Leitung Nathalie Stutzmann) oder Mozarts Große Messe in c-moll mit dem Symphonischen Orchester Bergen genannt.

DR

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