Solistes instrumentaux

Pierre HANTAÏ - Clavecin

Geboren im Jahre 1964, verliebt sich Pierre Hantaï in seinem 10. Lebensjahr in die Musik Bachs. Unter dem Einfluss Gustav Leonhardts beginnt er, das Cembalospiel zu erlernen, zuerst alleine, später dann unter der Führung von Arthur Haas. Früh schon gibt er seinen ersten Konzerte als Solist oder mit seinen Brüdern, Marc (Traverso) und
Jérôme (Viola da Gamba). Er studiert nun zwei Jahre lang in Amsterdam mit Gustav Leonhardt, der ihn daraufhin einlädt, unter seriner Führung zu konzertieren. In den folgenden Jahren tritt er mit zahlreichen Musikern und Dirigenten auf, darunter Philippe Herreweghe, die Brüder Kuijken, François Fernandez, Marc Minkowski, Philippe Pierlot…
Zur Zeit tritt Pierre Hantaï meist als Solist auf, und dies weltweit. Des öfteren von Jordi Savall eingeladen, findet er sich ebenso immer wieder gerne mit seinen Brüdern und Freunden, Hugo Reyne, Sébastien Marq, Skip Sempé, Amandine Beyer, Olivier Fortin, Christophe Coin oder Jean-Guihen Queyras, zum gemeinsamen Kammermusikspiel ein.
Vor kurzem hat er das Ensemble „Le Concert Français“, das in den 80er Jahren gegründet wurde, wieder für einige Konzerte und eine Aufnahme von Suiten und Kantaten von Bach zusammengestellt.
Unter seiner vielfältigen Diskographie sind die letzten Aufnahmen von Mirare hervorzuheben : das erste Buch des Wohltemperierten Klaviers, die Goldberg Variationen von Johann Sebastian Bach, sowie drei Aufnahmen, die den Sonaten von Domenico Scarlatti gewidmet sind, sowie eine Einspielung von Werken von Couperin, die von dem Diapason d’Or 2008 und dem Choc du Monde de la Musique ausgezeichnet wurde.

© Philippe Matsas

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